Osvaldo Salas wurde 1914 in Habana geboren, wo er 1992 verstarb.
Mit 14 Jahren zog er mit seinen Eltern nach New York. Im Jahr 1950 begann er, als Fotograf berühmter Persönlichkeiten zu arbeiten und eröffnete ein Fotoatelier am Madison Square Garden. 1955 lernte er in New York Fidel Castro kennen. Im Central Park machte er das erste Foto von ihm. Von da an wurden Fidel Castro und dessen Revolution zum Hauptinhalt von Salas' Arbeit. Nach dem Sieg der Revolution kehrte er nach Kuba zurück.
Er und sein Sohn Roberto, ebenfalls Fotograf, wurden zu einmaligen Zeitzeugen, die mit der Kamera in der Hand die wechselvolle Geschichte des Landes dokumentierten. Stets sind die Menschen im Mittelpunkt ihrer Fotografien: die Soldaten, die Arbeiter auf den Zuckerrohrplantagen, die Bergarbeiter in den Kupferminen und deren Frauen und Kinder, hauptsächlich aber die Männer, die Kuba als Helden der Revolution feierte: Fidel Castro und Che Guevara.
Im Jahr 1986 verlieh ihm die Internationale Presseorganisation den Titel Internationaler Meister der Pressefotografie.
"Die Fotos bestechen durch Unmittelbarkeit, Eindringlichkeit und oft auch durch eine kompositorische Sensibilität, die sie über bloße Zeitzeugenschaft hinaushebt." (NZZ)
Die Sammlung enthält Werke der Künstler: Angel Alfaro, Agustín Bejarano, Adriano Buergo, Nicolas Castagna, Ramón Chacón, Ana Albertina Delgado, Manolo Dimas, Nelson Domínguez, Antonio Eligio (Tonel), José (Pepe) Franco, Dania Fleitas, Carlos García de la Nuez, Noel Guzmán Bofill, Fayad Jamis, Ruperto Jay Matamoros, Leonel López Nussa, Rafael López Ramos, José Mederos, Isabel de las Mercedes, Juan Moreira, Raimundo Orozco, Olympya Ortiz, Isary Paulet, Amelia Peláez, Angel Ramírez, Lázaro Saavedra, Osvaldo Salas, Santos Serpa, José Omar Torres, Antonio Vidal, Hilda Vidal, Zenen Vizcaino