und Anerkennung. Interessante frische junge Ideen sind hier in hoher Qualität in Exponaten vertreten, die aktuelle Tendenzen und Trends repräsentieren.
Der Erfolg kann nur eins sein: MÄRCHENHAFT
Filme und Illustrationen können in dieser Präsentation ihre medialen Unterschiede demonstrieren und gleichzeitig für Besucher Gemeinsamkeiten verdeutlichen. Wie die schwerpunktmäßige Zweidimensionalität der Illustration, die die Fläche genussvoll erlebbar macht, wie Statik und Dauer als Differenz zu den zeitbasierten Film-Exponaten erscheint, die das Prozesshafte ins Zentrum künstlerischer Aktivitäten rücken, so nutzen beide Medien, Illustration und Film, den Erzählcharakter als konstitutives Element. Auch in den Filmen untersuchen die teilnehmenden AusstellerInnen persönliche und kollektive Erinnerungen, vergegenwärtigen Sonnen- und Schattenseiten von sozialen Beziehungen, entlarven Traumata und beleuchten die bürgerliche Gesellschaft und deren Kern, die Familie. Der Film – das könnte ein Resumee der Ausstellung sein – erweist sich dabei als eine der unterhaltsamsten Weisen der Kommunikation, in der Art, wie er Erzählräume mit Bildern schafft. Die bissig-ironischen Bildgeschichten der Illustratoren beschwören die Rangerhöhung der Erzählung ebenso unterhaltsam herauf. Dem MÄRCHENHAFTEN schaffen sie Grundlagen, die auffällig mit der Renaissance der Erzählung in der gegenwärtigen Kunst korrespondieren.
„Geschichten erlaubt” scheint die Exposition als ein weiteres Motto zu etablieren, mit dem sie eine Vielzahl von Impulsen für die kommunikative Auseinandersetzung im gegenwärtigen Kunstdiskurs gewährleistet. Das Märchenhafte wird dem Rezipienten in seinen Facetten und individuellen Ausdrucksformen nahegebracht: „New look – old tales” charakterisiert die Zwiesprache der Medien und die Kommunikation der 11 jungen Künstlerpersönlichkeiten mit- und untereinander. Sie garantierten der Ausstellung mit ihrem kreativen Potential mehr als Akzeptanz