„Die Wahrheit der Welten“ von Zoé Valdés
José Franco stellt in der Galerie Siguaraya in Berlin und der Galerie Les Verges de l’art in Paris eine Serie mit dem Titel “Verbinder der Welten“ aus, mit der er uns daran erinnert, dass die Wahrheit jener Welten in ihrer Verschiedenheit liegt, was gleichzeitig ihre Erklärung ist. Der Unterschied besteht in der Beständigkeit ihrer Bedeutungen und in der Veränderung derselben, von einer Kultur zur anderen, einer Zivilisation zur anderen, einer Epoche zur anderen. Das ist der Grund, warum ein Werk von außergewöhnlicher Schönheit Henri Rousseau „Le Douanier“ Tribut zollt und
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mit seiner sehr persönlichen, ich würde sagen intimen, Vorstellung vom Wald, setzt er jene andere lyrische und köstliche Vision vom tierischen und pflanzlichen Leben fort.
Astwerk, Baumpflanzungen, Gefieder, Felle, Farben, die Mischung verbindet uns, die Vermischung bereichert uns in dem Maß, in dem wir in Harmonie mit der eigenen Natur leben. Alles in der Natur ist Vermischung, wie im Werk von Jose Franco. Es ist mir ein Vergnügen, über das Werk eines Künstlers zu schreiben, der die Freimütigkeit im Namen trägt (Anm. d.Ü.: franco = frei, freimütig) oder anders gesagt die Aufrichtigkeit; in diesem Fall betrügt die Aufrichtigkeit die Kunst nicht, sie verarmt sie auch nicht; im Gegenteil, die Wahrheit, wie ich eingangs sagte, ist Teil dieses Strebens uns zu vereinen, uns zu verstehen, uns über die Kunst zu überraschen.
Das Werk von José Franco ist ein solides Werk, diese Konstanz, diese spirituelle, sensorische, mystische Kraft war immer vorhanden, seit dem wir uns in Havanna kennen lernten als wir in den Zwanzigern waren. Ich beziehe mich auf diesen Stil, welche die Gedanken loslöst, auf die poetische Art, das Leben zu sehen und zu verwandeln, auf den Mystizismus, der dem Wald entstammt, genau wie die Wolkenkratzer oder die Maschinen, das Geheimste in uns selbst, das Leben und die Erfindung des Lebens, seine Realität und seine Nachahmung im Werk des Künstlers. Mit seiner Sensibilität, mit seinem Talent, bringt er die Ferne und die Nähe in Verbindung, ganz nah an seine Vorstellung von der Zukunft, in der die Natur regiert in sanfter Verständigung mit der Wissenschaft und dem Wort, dafür bin ich ihm dankbar.
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